Der Hyundai Ioniq 6 - ab € 43.900,-
Die Presse über den Hyundai Ioniq 6
Ioniq 6 N - Das Gesamtpaket ist gelungen

Mit dem neuen Hyundai Ioniq 6 N startete „auto, motor und sport“ (Ausgabe 25/2025) zum Fahrtest. „Der Ioniq 6 N ist wie sein Bruder Ioniq 5 N kein ungestümer Haudrauf, sondern eine fein austarierte Performance-Waffe, die Sportsfreunden riesig Spaß bereitet, im Alltag aber wenig stresst. Während die Optik des klangvollen Power-Stromers Geschmacksache ist, erscheint der Basispreis von rund 75.000 Euro fair - angesichts von Leistung, Set-up-Qualität und Fahrfreude“, so der erste Eindruck.
Auf der Autobahn warte die bis zu 478 kW starke Power-Limousine auf die Aufhebung des Tempolimits - Zeit, sich einzugewöhnen. Der Fahrer habe auf Top-Sportsitzen Platz genommen, die Werktag und Race Track können. Tief und innig integriert schweift der Blick auf die Armaturen, die weitgehend denen aus dem Serienmodell gleichen. „Der Qualitätseindruck? Solide, mit viel Alcantara, aber nicht übertrieben wertig. Griffig liegt das runde N-Lenkrad in der Hand, über das Anzeigen und Fahrmodi gesteuert werden. Straff bis sehr straff fällt die Abstimmung des Adaptivfahrwerks aus, das auf Performance-Dämpfer von ZF setzt, aber auf extreme Härte verzichtet“, berichtet das Magazin.
Künstlicher Motorsound und simulierte Schaltvorgänge in einem Stromer - völlig überflüssig, oder? Das häufig so lautende Urteil vieler E-Auto-Fans dürfte mit dem neuen Ioniq 6 N einige Risse bekommen, vermutet das Magazin. Auf der Autobahn röhre der Hyundai bassig-dumpf los - mit einem motorsport-inspirierten Soundprogramm, dessen Klang innen wie außen zu hören sei. „Nicht peinlich, sondern grandios! Auch oder gerade weil die Entwickler diese kernige Akustik in ein beeindruckend authentisches Verbrenner-Setting packen - mit simulierten Getriebestufen, per Lenkradpaddel blitzschnell "schaltbar" und einer an einen Performance-Benziner angelehnten Leistungsentfaltung“, heißt es in dem Bericht. Das alles wirke so echt und emotional, dass man geneigt sei, doch mal unter die Haube zu schauen.
Man wolle, so heiße es bei Hyundai, ein Gesamtpaket schnüren, das Fahrspaß, Leistung und Praktikabilität kombiniere. „Ob das gelungen ist? Und wie!“, urteilt „auto, motor und sport“. Auf dem Rundkurs glänze der Allradler mit beeindruckender Präzision. Die Lenkung spreche superdirekt, aber nicht zu spitz an und gefalle mit Feedback und angenehm festem Handmoment. Selbst in kurvigen Passagen bleibe der E-Racer mit seiner vertrauenerweckenden Vorderachse brutal schnell und komme dank nahezu perfekter Kraftverteilung - Torque Vectoring sei Serie - kaum ins Untersteuern. „Herrlich, erst recht mit dem passenden Sound!“
(konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, Dezember 2025)
Ioniq 6 N - Fahrwerk, N-Sound und e-Shift klingen vielversprechend

„Wenn man einem Elektroauto den gewissen Hauch an Sportlichkeit verleihen möchte, dann bitte so. Der Ioniq 6 N setzt gekonnt auf die richtige Dosis, ohne zu übertreiben. Elemente wie der Heckflügel oder die schärfer gezeichneten Linien unterstreichen den sportlichen Anspruch. Wie N-typisch er sich letztlich auf der Straße verhält, bleibt abzuwarten - doch Fahrwerk, N-Sound und e-Shift klingen schon mal vielversprechend.“ Mit diesem Eindruck endete die erste Begegnung von „autoBILD“ (Ausgabe 30/2025) mit dem neuen Ioniq 6 N, der zum Ende des Jahres auf den Markt kommen soll.
Der gewöhnliche Ioniq 6 ist seit 2023 auf dem Markt und habe kürzlich ein Facelift - inklusive Einführung der N-Line-Ausstattung - erhalten. Jetzt gehe Hyundai einen Schritt weiter und zeige die kompromisslos sportliche N-Version. „Optisch bleibt die Silhouette weitgehend erhalten. Die charakteristische tropfenförmige Form mit stark abfallender Dachlinie prägt weiterhin das Design. Neu sind ein leicht gestrecktes Heck und die deutlich aggressivere Front des Topmodells mit einer eigenständigen Schürze mit großer Kühlöffnung und variablen Einlassklappen, Air Curtains sowie einem schwarzen Hochglanz-Splitter mit der typischen orangefarbigen N-Akzentlinie, die sich um das ganze Fahrzeug zieht“, erläutert das Magazin. Auch das Lichtdesign sei überarbeitet worden.
Der Ioniq 6 N sei nun acht Zentimeter länger und sechs Zentimeter breiter als das Basismodell. Die Limousine stehe auf 20-Zoll-Leichtmetall-Felgen in Schwarz, bereift mit Pirelli-P-Performance-Pneus. Dahinter stecke eine leistungsstarke N-Bremslage mit 400-Millimeter-Scheibe vorn und 360 Millimetern hinten. Am Heck falle besonders der starre Flügel ins Auge - optisch markant und funktional für zusätzlichen Abtrieb.
Weitere technische Unterschiede zu seinen zivilen Geschwistern: Sportfahrwerk mit adaptiven Dämpfern, Torque Vectoring zur optimalen Drehmomentverteilung sowie eine elektronische Differenzialsperre für bessere Traktion an der Hinterachse seien ebenfalls an Bord. Für zusätzliche Dynamik sollen ein Launch Controll sowie der sogenannte N-Grin-Boost sorgen. Die Höchstgeschwindigkeit sei bei 257 km/h abgeregelt. Der 84-kWh-Akku werde eine maximale Ladeleistung von 260 kW haben. Damit solle sich der Akkustand in rund 18 Minuten von 10 auf 80 Prozent bringen lassen, die Reichweite werde mit 469 Kilometer angegeben.
„Innen zeigt sich der Ioniq 6 N sportlich und hochwertig: Ein digitales Cockpit und ein Infotainment-Bildschirm mit jeweils 12,25 Zoll, Head-up-Display, Over-the-Air-Updates, Ambientebeleuchtung, Smartphone-Integration und ein Bose-Sound-System gehören zur Serienausstattung. Für noch mehr Emotionen solle der künstlich erzeugte "N Active Sound" sorgen, der eine Reminiszenz an die Motorengeräusche des i30 N ist. (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, August 2025)
Der Hyundai IONIQ 6 N steht noch nicht zum Verkauf. Die Homologation und die Kraftstoffverbrauchsermittlung der deutschen Länderausführung erfolgen unmittelbar vor der Markteinführung.








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